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Kühe auf einer grünen Weide. Davor eine Mitarbeierin von VIER PFOTEN

Die Richtlinien

Klare Standards für mehr Tierwohl

VIER PFOTEN hat bereits 2010 damit begonnen mit externen wissenschaftlichen Partnern ausführliche Richtlinien für viele Nutztierarten zu erarbeiten. Dadurch finden diese Richtlinien seit vielen Jahren Anwendung in der Praxis.

Sowohl für die Haltung auf dem landwirtschaftlichen Betrieb, als auch für die Erhebung am Schlachthof wurden zusammen mit Experten tierbezogene Parameter erarbeitet, die eine wichtige Rolle spielen.

Zweistufiges Gütesiegel für leichteren Einstieg

Die beiden Stufen „Silber“ und „Gold“ ermöglichen es auch Landwirten mit unterschiedlichen Produktionssystemen, die für sie jeweils passenden Vorgaben auszuwählen und eventuell notwendige Anpassungen zu erkennen. Richtlinien für die„Silber“- und „Gold“-Stufe gibt es für die folgenden Tierarten:

Was gilt für Schlachtbetriebe?

Die Richtlinien für Transport und Schlachtung wurden mit fachlicher Beratung durch das BSI Schwarzenbek entwickelt. Als weitere beratende Instanz wurde auch die Humane Slaughter Association hinzugezogen. Diese besuchte die Schlachtbetriebe vor Ort und führt jährliche Überkontrollen auf den Schlachthöfen durch.

Was gilt für landwirtschaftliche Betriebe?

Die Richtlinien werden mit den Gegebenheiten auf den Betrieben abgestimmt. Nach einem Beratungsgespräch folgt eine erste Überprüfung durch eine externe Kontrollstelle. 

Bei dieser ersten Überprüfung werden die Betriebsdaten erhoben, Stall sowie Auslauf ausgemessen und die Übereinstimmung mit den Richtlinien geprüft. Erfüllt der landwirtschaftliche Betrieb nicht alle Voraussetzungen besteht die Möglichkeit innerhalb festgelegter Fristen die notwendigen Änderungen vorzunehmen. 

Die Einhaltung der Richtlinien wird danach mindestens einmal pro Jahr durch eine externe und entsprechend geschulte Prüfstelle vorgenommen. Zusätzlich finden unangekündigte Überkontrollen durch Mitarbeiter der Nutztierabteilung von VIER PFOTEN statt.

Externe Berater und Partner bei der Ausarbeitung der Richtlinien

Führende Wissenschaftler im Bereich Agrarwissenschaften, Nutztierhaltung und Tierwohl

Prof. Ingrid de Jong, PhD

Livestock Research Group -

Universität Wageningen (NL)

Projektpartner (Mastgeflügel )
Ass. Prof. Dr. Knut Niebuhr

ehem. Leitung der Arbeitsgruppe Geflügel -

VetMed Wien

ehem. Projektpartner (Mastgeflügel, Legehennen)
Prof. Dr. Susanne Waiblinger Fachtierärztin für Tierhaltung und Tierschutz
Leitung der Arbeitsgruppe Wiederkäuer und Mensch-Tier-Beziehung
Projektpartner (Mastenten)
Prof. Dr. Christoph Winckler

Institut für Nutztierwissenschaften -

Universität für Bodenkultur Wien

Projektpartner (Milchvieh, Mastrind, Kälber)
Assoc. Prof. Christine Leeb

Institut für Nutztierwissenschaften -

Universität für Bodenkultur Wien

Projektpartner (Sauen, Ferkel, Mastschwein)
Prof. Dr. Gerold Rahmann

Leitung Institut für Ökologischen Landbau -

Thünen Institut (DE)

Projektpartner (Schaf und Ziege )
Prof. Dr. Ute KnierimFachgebietsleiterin Nutztierethologie und Tierhaltung - Universität Kassel Projektpartner (Mastenten und Legehennen)
Dr. Daniel Gieseke

wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaft

Universität Kassel

Projektpartner (Mastenten und Legehennen)
Prof. Dr. Bernhard Hörning

Fachgebiet Ökologische Tierhaltung -

HNE Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberwalde (DE)

Projektpartner (Pute)
BSI Schwarzenbek Institut Fachliche Berater
Dr. Kerstin BarthInstitut für Okologischen Landbau - Thünen Institut
Arbeitsgruppe Rind, Schwerpunkt kuhgebundene Kälberaufzucht
Fachliche Beraterin
Huhn auf einer grünen Wiese

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